Niederwörresbach. Die SG Mörschied/Veitsrodt hat sich bei der Ü-32-Hallenfußball-Meisterschaft der Verbandsgemeinden Herrstein und Rhaunen die Krone aufgesetzt. Die Mörschieder und Veitsrodter liefen mit einer erstklassigen Mannschaft auf und dominierten so nahezu alle Spiele. Lediglich im Finale gegen die SG Idarwald kam der Titelträger in Bedrängnis.

Letztlich hatten die Mörschieder allerdings auch nur Schwierigkeiten, eil Peter Müller im Tor der Idarwälder einen großartigen Tag erwischt hatte und Chancen des Meisters reihenweise zunichte machte. Thorsten Ranft und Dirk Hess bezwangen Müller dann doch, und so krönten die Mörschieder und Veitsrodter ihr starkes Turnier, in dem sie ohne Gegentor durch die Vorrunde flutschten und im Halbfinale dem SV Bundenbach beim 6:2 keine Chance ließen.

Doch auch die SG Idarwald überzeugte, wenngleich die Rhaunener und Stipshausener in der Vorrunde gegen den SV Bundenbach nicht über ein Unentschieden hinaus kamen und im Halbfinale mit der SG Steinbachthal ordentlich zu kämpfen hatte. Volker Schwinn, der stellvertretende Kreisvorsitzende und Leiter des Turniers, meinte: „Die beiden Finalteilnehmer werden den Kreis Birkenfeld bei der Ü-32-Kreismeisterschaft würdig vertreten.

Geradezu optimal verkaufte sich die SG Steinbachthal, die sich im Neunmeterschießen Platz drei sicherte. Optimal spielte das Team deswegen, weil die Spieler im Vergleich zur SG Mörschied und der SG Idarwald deutlich älter waren. Trotzdem wurden die Steinbachthaler wegen der besseren Tordifferenz gegenüber der SG Bergen/Berschweiler in ihrer Gruppe Zweiter und verkauften dann auch im Halbfinale gegen die SG Idarwald ihre Haut teuer. Stefan Gräf und Sascha Stoffel machten den Idarwälder Sieg schließlich perfekt.

Volker Schwinn lobte die Veranstaltung als rundum gelungen. „Die Spiele waren durchweg fair und auf einem anständigen Niveau“, sagte er. Auch mit der Zuschauerzahl war der Turnierleiter zufrieden. „Wir hatten zwischen 150 und 200 Zuschauern, das finde ich in Ordnung“, sagte er, ehe noch die Schiedsrichter lobte: „Wolfgang Nitsch, Jürgen Schmidt und Markus Sommer haben ihre Sache gut gemacht.“ sn